Hatzter Chronik fertig

Arbeitkreis präsentierte das Werk

25.11.2011 11:04:00
Hatzte. 
(r/nf). Nach dreieinhalbjähriger Arbeit konnten die Mitglieder des Arbeitskreises Chronik im Saal in Buddes Gasthof in Hatzte vielen Interessierten die Dorfchronik "Ehestorf und Hatzte – Geschichte und Gegenwart unserer Dörfer“ präsentieren.

Gunda Bammann, Leiterin des Arbeitskreises, dankte den Mitgliedern für ihren Einsatz. Die elf verbrachten zusammen etwa 1.350 Stunden an dem Buch. Besonderer Dank gebühre Stefan Eckhof, der alle Dateien am Computer zur Druckreife gebracht habe, was ihn viele Nächte gekostet aber dem Verein viel Geld gespart habe.

Herausgeber der Chronik ist der Verein Fachwark Frün`n Hatzte, der das Projekt mit der finanziellen Unterstützung der Gemeinde Elsdorf sowie der Sparkassenstiftung Scheeßel und der Zevener Volksbank realisieren konnte, wie Bammann dankbar ausführte.

Das 300 Seiten starke Werk veranschaulicht die Entwicklung der Orte Ehestorf und Hatzte von der ersten urkundlichen Erwähnung im 11. Jahrhundert bis heute. Viel Raum nehmen die jüngste Vergangenheit sowie die Gegenwart ein. Persönliche Erinnerungen werden mit Daten und Fakten ergänzt. Ein besonderes Highlight der Chronik sind die großformatigen Fotografien von Ahmed El-Jarad.

Das Buch "Ehestorf und Hatzte – Geschichte und Gegenwart unserer Dörfer“ wird vom Herausgeber verkauft. Kontakt: Gunda Bammann, Hatzte, Telefon 04286/1391. Außerdem können in den nächsten Wochen Exemplare in der Filiale der Sparkasse Scheeßel in Elsdorf erworben werden. © Rotenburger Rundschau GmbH & Co. KG

Fachwark Frün‘n Hatzte" laden zum vorweihnachtlichen Beisammensein

Frühschoppen im Schafstall

28.11.2005

Stolz sind die Mitglieder des Vereins "Fachwark Frün‘n Hatzte" auf ihren alten Schafstall in der Peterstraße 4. Nach einer gelungenen Eröffnungsveranstaltung im Juli laden sie nun am zweiten Advent zu einem vorweihnachtlichen Frühschoppen ein.

Der Verein der Fachwerk-Freunde wurde im Juni 2003 gegründet, um den unter Denkmalschutz stehenden Schafstall auf dem Grundstück der Familie Lange zu erhalten. Im ersten Schritt waren die üblichen Formalitäten zu erledigen: Finanzierungsanträge wurden gestellt, die Genehmi-gung zur Sanierung eingeholt. Dann begannen zügig die erforderlichen Baumaßnahmen. Fachwerk- und Fundament wurden gerichtet. die beschädigten Felder neu ausgemauert. Der Schafstall bekam ein neues Reetdach - natürlich alles nach den Vorgaben des Bauamtes und der Denkmalschutzbehörde. Nach der Außensanierung wurde ein Innenpflaster verlegt. Die Außenpflasterung mit Kopfsteinpflaster und die Sanierung der Eingangstore schlossen die Renovierung ab. Wer sich noch nicht mit eigenen Augen davon überzeugen konnte, dass in der Peterstraße ein wahres Schmuckstück zu bewundern ist, hat nun Gelegenheit dazu. Am Sonntag, 4. Dezember, können Interessierte den Schafstall von allen Seiten anschauen und erhalten selbstverständlich - sofern gewünscht - auch ausführliche Erläuterungen zu den durchgeführten Sanierungsmaßnahmen. Gegen kalte Füße wird heißer Apfelsaft serviert.